Dass Palm seinen Hauptabsatzmarkt in den Vereinigten Staaten hat, ist ja wohl allgemein bekannt. Auch bekannt ist, dass Palm nicht viel von Marketing hält. Neuerdings will man in Deutschland anscheinend keine Geräte mehr verkaufen, zumindestens was die Vermarktung betrifft. So hat Palm Deutschland doch seine Marketing-Abteilung geschlossen. Dass bei Palm Deutschland dicke Luft herrscht, wusste [...]

Bildquelle: Wikimedia Commons (Willy Stöwer - Titanic) http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stöwer_Titanic.jpg
Dass Palm seinen Hauptabsatzmarkt in den Vereinigten Staaten hat, ist ja wohl allgemein bekannt. Auch bekannt ist, dass Palm nicht viel von Marketing hält. Neuerdings will man in Deutschland anscheinend keine Geräte mehr verkaufen, zumindestens was die Vermarktung betrifft. So hat Palm Deutschland doch seine Marketing-Abteilung geschlossen. Dass bei Palm Deutschland dicke Luft herrscht, wusste man ja. Als ich heute bei Palm Deutschland anrief und den Marketingleiter O. Maass verlangte, hieß es, er sei “ausgezogen”. Auch sein Kollege C. Lukas war weg. Nach einer kurzen Erklärung begriff ich: Palm Deutschland hat seine Marketing-Abteilung geschlossen. Ferner wurde mir mitgeteilt, dass ich mich für Support & Reparatur bitte an die Support-Nummer wenden solle (“… Aha, die gibt’s wohl noch!”) und für alle anderen Fragen an die Zentrale in Großbritanien unter der Nummer +441189742xxx (“Na toll! Über 60 ct/Minute”). Eine E-Mail-Adresse wurde mir nicht mitgeteilt.
Da sitzt ich nun. Mit einer Mail von Herrn Maass in der Hand, die uns den Palm Pre als Testgerät zusichert.
Wir werden wohl notgedrungen Kontakt mit Palm Großbritanien aufnehmen und die Sache klären. Hoffentlich haben wir den Pre noch rechtzeitig
An dieser Stelle möchte ich mich trotzdem bei der Marketing-Abteilung bedanken, die uns in der Vergangenheit Testgeräte zur Verfügung gestellt haben.