Früher hatte man seine Lieblingssongs auf Schallplatte oder Kasette. Zur Jahrtausend-Wende besaß im Grunde jeder einen CD-Spieler und die Musik wurde nur noch vereinzelt von Kasette gespielt. Seit 2001 sind die MP3-Player auf dem Vormarsch. Doch auch dieser sieht man immer seltener. Seit gut 2 Jahren nutzt die Mehrheit ihr Handy oder Smartphone dafür. Die [...]

Philips NB1100

Freecom MusicPal
Früher hatte man seine Lieblingssongs auf Schallplatte oder Kasette. Zur Jahrtausend-Wende besaß im Grunde jeder einen CD-Spieler und die Musik wurde nur noch vereinzelt von Kasette gespielt. Seit 2001 sind die MP3-Player auf dem Vormarsch. Doch auch dieser sieht man immer seltener. Seit gut 2 Jahren nutzt die Mehrheit ihr Handy oder Smartphone dafür. Die Musik kauft man nicht mehr im Laden. Nein, man kauft sie Online über iTunes und Co. Sauber sortiert liegt sie nun auf der Festplatte oder sogar auf einem NAS-Gerät (Network Attached Storage, dt. Netzwerkfestplatte) und ist so bequem für jedes Haushaltsmitglied erreichbar. Inzwischen setzt sich der Trend durch, dass man gar keine Musik mehr “offline” pflegt, sondern direkt aus dem Internet streamt.
Aus diesem Anlass möchten wir heute zwei Streaming-Player testen. Beide beherrschen sowohl die Wiedergabe von Internet-Radiostationen, als auch die Wiedergabe von NAS-Geräten oder PCs.
Zubehör und Lieferumfang

Das Philips NP1100 wird per Fernbedienung gesteuert
Freecom und Philips legen ihren Geräten beide eine Schnellstartanleitung, sowie eine Bedienungsanleitung auf CD bei. Beide Netzteile sind nicht besonders groß, das von Philips ist aber handlicher. Ein LAN-Kabel liefert nur Freecom mit. Philips legt dafür ein Cinch-Kabel bei. Während man das Freecom MusicPal über Tasten steuert, wird das NP1100 von Philips ausschließlich via Fernbedienung gesteuert.
Einrichtung
Zuerst verbindet man das Gerät mit dem Heimnetzwerk. Bei beiden Geräten kann man sich für die kabelgebunde (LAN) oder die drahtlose (WLAN) Verbindung entscheiden. Entscheidet man sich für letztere Methode, so muss man die WLAN-Passphrase, also das Passwort für den WLAN-Zugang, mühsam eingeben. Beim MusicPal ist das nur über ein Wählrad möglich, beim NP1100 nutzt man die Zifferntastatur. Beides ist nicht wirklich komfortabel. Hat man das Philips-Gerät zuvor über LAN verbunden, kann man das WLAN-Passwort aber auch bequem per Weboberfläche eingeben bzw. einfügen. Das ist beim MusicPal nicht möglich.
Sobald man mit dem Internet verbunden ist, kann man sich durch die Einstellungen navigieren. Beide Geräte stellen die Uhrzeit auf Wunsch automatisch über einen Internetzeitserver (NTP) ein.
Wiedergabe von Radiostationen

Das NP1100 hat keine Lautsprecher. Man kann z.B. den Philips SHB9000/10 als Kopfhörer anschließen
Im übersichlichten Hauptmenü des Philips NP1100 werden die Menüeinträge in großer Schrift und mit großem Symbol angezeigt. Das Internetradio kann entweder über das Hauptmenü oder über die Fernbedienung aufgerufen werden. Nun kann man ein Internetradio suchen (nach Namen, Region, Sprache, Genre, etc.) oder aus der Favoritenliste auswählen.
Das MusicPal besitzt ein deutlich kleineres Display und dadurch ist das Menü auch kleiner und nicht so übersichtlich geraten. Auch hier kann man leicht nach Radiosendern suchen bzw. aus der eigenen Favoritenliste auswählen. Das Scrollen durch die Suchtreffer geht dank Wahlrad wesentlich schneller von der Hand als mit der Philips-Vernbedienung.
Bei beiden Geräten kann man Radiostationen als Favoriten hinzufügen. Während das NP1100 von Philips an eine HiFi-Anlage oder einen Lautsprecher/Kopfhörer angeschlossen werden muss, kann man beim MusicPal auch den integrierten Lautsprecher verwenden. Dieser liefert überraschenderweise eine ziemlich gute Sound, wenn die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt ist.
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