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Huawei E5 Wireless Modem von o2 im Test

30. Juli 2010 um 15:02 | Von Jonas Dambacher | einsortiert in: Aktuelles, Allgemein, Android, Blackberry, Hardware-Reviews, Maemo, Reviews, Sonstige Systeme, Symbian OS, Windows Mobile, iPhone, webOS

Unterwegs möchte man das mobile Highspeed-Internet nicht missen. Egal, ob auf Geschäftsreise oder im Urlaub. Wer bei diesen Gelegenheiten gerne ans Breitband angeschlossen sein will, muss sich teure Hotspots suchen oder einen UMTS-Stick besorgen. Letzere Möglichkeit erscheint die sinnvollste, da die Preise für solche Sticks moderat sind und auch die Preise für’s Surfen in Ordnung sind. Doch sobald mehrere Nutzer mobil ins Internet möchten, gibt es ein Problem.

Die Lösung: das Huawei E5 von o2. Das UMTS-Modem in Handygröße stellt bis zu fünf Nutzern gleichzeitig eine Internetverbindung zur Verfügung. Das Modem ist direkt out-of-the-box einsetzbar, sofern man die PIN-Abfrage der SIM-Karte deaktiviert hat. Ist dies nicht der Fall, zeigt das übersichtliche Display des Huaweis “Enter PIN” an. Um die PIN einzugeben, verbindet man sich einfach mit dem E5 über WLAN und ruft http://e5.home im Browser auf. Im Webinterface eingeloggt (Passwort: admin), kann man direkt auf der Startseite die PIN eingeben. Es empfiehlt sich, die Option zur Speicherung der PIN zu aktivieren.
Bei der Gelegenheit kann man sich gleich noch für den automatischen oder den manuellen Modus entscheiden. Der manuelle Modus ist für Zeittarife gedacht und verbindet das Gerät erst nach Knopfdruck mit dem Internet. Trennen geht genauso. Der automatische Modus ist standardmäßig aktiviert und ist wegen dem automatischen Verbindungsaufbau für Volumentarife oder Flatrates sinnvoll.

Eine weitere Besonderheit bietet das E5 noch: Das Gerät fasst microSD-Speicherkarten mit einer Größe von bis zu 32 Gigabyte und gibt die darauf gesicherten Daten an die verbunden Geräte weiter – entweder als ein an USB angeschlossener Massenspeicher oder als WLAN-Freigabe. Der Akku des Geräts hält im Standby circa 100 Stunden durch, während er bei Verbindung nur 4 Stunden durchhält. Da heutige Netbooks zum Teil Laufzeiten von mehr als zehn Stunden besitzen, kann das Huawei E5 auch per USB direkt am Computer geladen werden. Dabei kann man sich aussuchen, ob das Gerät via USB nur geladen werden soll oder darüber auch gleich die Internetverbindung als USB-Modem weitergibt. An der Steckdose kann das E5 selbstverständlich auch mit dem mitgliefertem Netzteil vollgetankt werden.

FAZIT

Das Huawei E5 verteilt das mobile Internet mit bis zu 7,2 MBit/s im Download und 5,6 MBit/s (bisher noch von keinem dt. Netzbetreiber unterstützt) im Upload an bis zu fünf verschiedene Geräte, sei es Notebook, Netbook, PDA oder mobile Spielekonsole.

Auch auf kleinen Meetings punktet das Gerät: so können Dateien komfortabel über WLAN von den Teilnehmern eingesehen werden. Konkurrent Vodafone bietet mit dem Novatel Mifi ebenso einen WLAN-Router an, jedoch kostet dieser mit 229,95 € fast doppelt soviel, wie das für 129 € erhältliche Huawei E5.

Nutzer von Smartphoens mit Tethering-Funktionen können aber auch bis zu 5 Geräte mit Internet versorgen. Auf Linux basierende Systeme können mit einer kleinen Modifikation ebenso Dateien als Netzwerkfreigabe verfügbar machen.

Das Huawei E5 sei allen Reisenden ohne Smartphones mit Tethering-Funktion wärmstens empfohlen. Alleinreisende sollten sich jedoch überlegen, ob ihnen nicht vielleicht ein einfacher UMTS-Stick mit Stunden- bzw. Tagesflats reicht.

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