4G im Vormarsch: Mobilfunkfrequenzen für 4,4 Milliarden Euro versteigert

21. May 2010 um 16:29 | Von | einsortiert in: Firmen-News, sonstiges

Bild: Michael Grabscheit

An 27 Auktionstagen ersteigerten die vier deutschen Netzbetreiber für insgesamt 4,4 Milliarden Euro rund 41 Mobilfunkfrequenzblöcke, die durch die Bundesnetzagentur versteigert wurden. Bei den versteigerten Frequenzen handelt es sich um Bänder, die bislang vom inzwischen veralteten analogen Fernsehen belegt gewesen waren. Außerdem wurden Frequenzen im Bereich um 2 GHz versteigert.

Vodafone ersteigerte für 1,42 Milliarden Euro zwölf Frequenzblöcke, gefolgt von o2, die für 1,38 Milliarden Euro elf Blöcke ergatterten. Die Telekom erhält zehn Blöcke für 1,3 Milliarden Euro. Mit nur 283,645 Millionen Euro gibt E-Plus am wenigsten aus. Die 8 Frequenzblöcke liegen dafür aber nicht im 800 MHz-Bereich, der eine besonders hohe Reichweite bietet.

Die Telekom und Vodafone wollen ihre ergatterten Frequenzen überwiegend für die Versorgung von ländlichen Gebieten nutzen. Dazu sind die Firmen auch verpflichtet, denn die Frequenzen konnten nur von Unternehmen ersteigert werden, die bis Ende 2010 auch Dienste in ländlichen Regionen anbieten werden. Inwieweit o2 und das eher geschwindigkeitsschwache E-Plus-Netz Dienste auf dem Land anbieten werden, ist noch unbekannt.

Die ersteigerten Frequenzen sind alle LTE-geeignet, d.h. der Grundstein für die nächste Generation (4G) des mobilen Highspeed-Internets ist gelegt.

Quelle: [Golem]

Verwandte Artikel:

  1. Android: 4.5 Milliarden App Downloads erreicht
  2. HP TouchPad ab Juli für 479 Euro
  3. Mobiles Internet mit 100 MBit/s ab 2010?
  4. o2 senkt Preis: Palm Pre für 409 Euro
  5. Google Phone Nexus One auf dem Vormarsch?

Werbung:


Comments are closed.