Review – Sennheiser FLX70
4. Mai 2009 um 6:00 | Von Jonas Dambacher | Kategorie: Aktuelles, Hardware-Reviews, ReviewsIn dem heutigen Teil möchten wir wie versprochen das Headset FLX70 von Sennheiser genauer unter die Lupe nehmen.
Haptik, Design und Zubehör
Viel Komfort und die verschiedensten Tragemöglichkeiten sollen laut Sennheiser mit dem FLX70 (1) möglich sein. Wir fanden letztendlich aber nur 2 heraus. Die 1. Möglichkeit ist das direkte Tragen also sogenannter “InEar”-Hörer. Dabei befindet sich der an das menschliche Ohr angepasste Ohradapter (3) direkt im Gehörgang – anders als normale Kopfhörer. Dies hat den Vorteil, dass das Headset besser im Ohr hält und nicht herausfallen kann. Auch nimmt man deutlich weniger Umgebungsgeräusche war. Doch hier liegt auch der Nachteil: Beim Autofahren mag es ja noch akzeptabel sein, aber spätestens im Großstadtgetummel oder im hektischen Büroalltag fällt das Headset leicht heraus. Sennheiser hat das Problem erkannt und liefert ein passendes Zubehörteil mit: ein verbiegbarer Ohrbügel! (2). Das ist die 2. Möglichkeit, mehr haben wir nicht gefunden.
Das Quantität nicht immer Qualität ist, merkt man bei diesem Headset. Es bietet für den Preis sehr viel Zubehör und sieht auf den ersten Blick zwar auch sehr luxuriös aus, aber an einigen Stellen kann man das Plastik deutlich erkennen. Die Mikrofon-Gegend ist dafür sehr schön gestaltet. Den Multifunktionsknopf hätte man aber schöner gestalten könne. Dort kommt das Plastik richtig zum Vorschein. Ein passendes Material wäre beispielsweise Aluminum gewesen.
Das waren die einzigen Kritikpunkte, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass das Headset mit 60-70 € im Mittelfeld steht und man es nicht mit dem großen Bruder VMX100 (Tamspalm berichtete) vergleichen kann.
Wie das VMX100 besitzt auch das FLX70 lediglich 3 Tasten. Die Multifunktionstaste und 2 Lautstärketasten. In der Praxis funktionierte auch das Paaren problemlos.
Wie beim VMX100 hat auch das FLX70 eine “Superfähigkeit”. Beim VMX100 war es die VoiceMax-Technologie, hier soll es FlexFit sein. FlexFit bedeutet, dass das Headset großen Tragekomfort versprechen und die verscheidensten Tragemöglichkeiten bieten soll. Tatsächlich lässt sich der Ohrhörer drehen, so dass es möglich ist, das Headset an die ideale Kopfform anzupassen. Allerdings hat man nicht so ein schönes Tragegefühl wie beim VMX100. Praktischerweise kann man das Headset auch am mitglieferten Halbsband (5) tragen, damit man es nicht verliert. Dazu löst man entweder den Ohrbügel (2), befestigt an dessen Stelle einen Halteclip (4) und fädelt dort das Halsband (5) ein oder man fädelt das Halsband (5) direkt am Gerät – am Hals in der Nähe des Ohradapters – ein.
Praxistest: Klangqualität
Wir koppelten das Headset zuerst mit einem Mininotebook, welches unter Windows XP läuft, und testeten die Qualität mit einem Skypegespräch. Man hörte so gut wie keinen Unterschied zu einem Gespräch mit einem handelsüblichen Kabelheadset für den PC. Wie beim VMX100 hört sich die Musikwiedergabe wegen fehlendem A2DP-Profil und Mono-Wiedergabe schrecklich an. Aber das ist von einem zum Telefonieren ausgelegeten Gerät auch nicht zu verlangen. Im täglichen Gebrauch empfanden wir den Klang allerdings ein wenig blechig und schrill.





