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Review: Proporta BeachBuoy

27. April 2009 um 10:35 | Von Jonas Sell | einsortiert in: Hardware-Reviews, Reviews

…von Oliver Leibenguth

Das Wetter läßt es erahnen, die Urlaubszeit rückt unaufhaltsam näher. Oft geht’s im Urlaub ans Meer bzw. an den Strand, wo man auf etliche natürliche Feinde aller elektronischen Gadgets trifft. Damit die Kombination aus Wasser, Sand, Sonnencreme und Gadget keine fatalen Folgen hat, gibt es bei Proporta eine wasserdichte Tasche, den BeachBuoy:

Genau betrachtet ist der BeachBuoy eine Tasche mit Fenstern und einem aufwändigen Verschluß, der das Eindringen von Wasser bis zu einer Tauchtiefe von 5 Metern verhindern soll. Größenmäßig passen kleine Gadgets wie Digitalkameras und Telefone hinein, ein Iphone oder ein Palm TX haben aber auch noch ausreichend Platz.

Ein Blick ins Innere offenbart zwei doppelte ZipLoc-Verschlüsse. Diese werden – wie bei den Frischhaltebeuteln – durch Drücken luftdicht verschlossen, der obere Teil der Tasche wird umgeklappt (wodurch der Freiraum zwischen beiden ZipLoc-Verschlüssen wie eine weitere Dichtung wirkt) und außen mit einem Klettverschluß gesichert. Man braucht am Anfang ein paar Anläufe, bis man die Verschlußleisten 100%ig dicht hat, mit etwas Übung gelingt das aber ohne Probleme.

Die Anleitung empfiehlt, das Verschließen der Tasche ein paarmal zu üben, bis man es sicher beherrscht. Außerdem sollte man beim ersten Tauchversuch erstmal ein Stück Küchenrolle versenken, um eventuelle Undichtigkeiten des Verschlusses oder der Tasche aufzuspüren.

So habe ich meinen BeachBuoy dann auch erfolgreich einem ersten Funktionstest unterzogen…

… also konnte ich es wagen, den Tauchtest mit echter Hardware zu wiederholen.

Die Folie der “Fenster” ist weich genug, daß sie sich unter Wasser an den Touchscreen anschmiegt. Resistive Touchscreens lassen sich so auch unter Wasser recht gut benutzen. Kapazitive Screens (Iphone, G1) funktionieren schlechter.

Ein Smartphone mit Tastatur funktioniert natürlich auch: Sowohl der Touchscreen als auch die Tastatur bleiben unter Wasser vergleichsweise gut bedienbar. Theoretisch könnte man sogar auf Tauchstation telefonieren; auf einen Praxistest habe ich aber verzichtet – mein Kopf passt nicht in den Sektkühler, den ich als Schwimmbecken mißbraucht habe Außerdem könnt Ihr daran mein Vertrauen in den BeachBouy erkennen: Meinen Copper-Treo würde ich ganz sicher keinem Risiko aussetzen.

Fazit: Die Tasche ist absolut dicht und schützt die darin verstauten Dinge zuverlässig vor Feuchtigkeit und Schmutz. Dabei ist sie nicht nur im Urlaub sehr praktisch – man findet das ganze Jahr über sinnvolle Anwendungen dafür; regnerische Tage gibt es in unseren Breiten schließlich mehr als genug. Beim Geocaching zB. hatte ich früher meinen Palm T3 inklusive GPS-Empfänger bei Regen in einem normalen Frischhaltebeutel verstaut. In Zukunft übernimmt der BeachBuoy diese Aufgabe.

Den BeachBuoy kann man momentan für geradezu lächerliche 9,95 Euro bei Proporta kaufen.

Danke nochmal an Oliver Leibenguth (OWL) für die Bereitstellung des Artikels.

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